Ursprünglich veröffentlicht von Vectors of Mind.

Der Datenwissenschaftler Matthew Fisher und ich trafen uns auf der Konferenz Less Online im Lighthaven in Berkeley, wo ich eine Präsentation über den Schlangenkult des Bewusstseins hielt. Zwischen den Sitzungen stellten wir fest, dass wir uns beide intensiv mit der Literatur an der Schnittstelle von maschinellem Lernen und Persönlichkeitspsychologie beschäftigt hatten. Tatsächlich sprach er über einen Teil meiner Forschung aus der Promotionszeit, bevor er wusste, dass ich der Autor war! Ein weiterer Eintrag in die Annalen glücklicher Momente beim Herumspuken in den Hallen der Rationalisten.
Jetzt organisieren wir am selben Ort das Liebessymposium. Wie bei Less Online erwarten wir neugierige, aufgeschlossene Menschen, die sich für neuartige Ansätze zu alten Problemen interessieren. Im Mittelpunkt wird die Nutzung von KI und Persönlichkeitswissenschaft stehen, um das Problem der Vermittlung kompatibler Menschen zu lösen, insbesondere im Hinblick auf langfristige Partnerschaften.
Wenn ihr euch vom 15. bis 17. November in der Bay Area aufhaltet, kommt zu uns ins Lighthaven. Die Hauptveranstaltungen finden an diesen Tagen statt; an den Tagen davor wird es weitere informellere Gespräche geben. Ich persönlich werde mich vom 11. bis 25. November in SF aufhalten. Meldet euch also, wenn ihr euch treffen möchtet oder wenn es jemanden gibt, mit dem ich mich eurer Meinung nach während meines Aufenthalts verbinden sollte.
Links und Referenzen:#
- Dataclysm von Christian Rudder
- Persönlichkeitsmerkmale der Big Five
- Datenbank von TV Tropes
- Tim Urbans „How to Pick Your Life Partner“
Zentrale Themen und Zeitstempel:#
(00:00–01:18) Einführung: Wie Andrew und Matthew sich auf der Konferenz Less Online trafen und durch ihr gemeinsames Interesse an maschinellem Lernen und Persönlichkeitsforschung zueinander fanden
(01:18–04:03) Matthews Hintergrund: Arbeit an der Bildsynthese, StyleGAN und der Modellierung menschlicher Präferenzen in Einbettungsräumen
(04:03–10:00) Diskussion des Liebessymposiums: Eine bevorstehende Veranstaltung zur Erforschung der Schnittstelle von Technologie, Beziehungen und menschlicher Persönlichkeit
(10:00–20:00) Historische Veränderungen in Beziehungen:
- Auswirkungen der Industriellen Revolution im Vergleich zu progressiver Politik
- Fallstudie zu den sinkenden Geburtenraten in Japan
- Die Rolle der Technologie bei der Veränderung von Beziehungsmustern
(20:00–30:00) Ansätze von OkCupid und eHarmony:
- Christian Rudder (OkCupid): datengestütztes algorithmisches Matching
- Neil Clark Warren (eHarmony): Expertensystem auf Grundlage von Erfahrungen aus der Therapiepraxis
- Diskussion des Prinzips der „hohen Varianz“ in Datingprofilen
(30:00–40:00) Das Problem von Dating-Apps:
- Netzwerkeffekte und Herausforderungen für Start-ups
- Das Potenzial von Persönlichkeitseinbettungen
- Vergleich mit den Herausforderungen des Empfehlungssystems von Netflix
(40:00–50:45) Forschung zu TV Tropes:
- Nutzung von Beziehungen zwischen Figuren aus Fernsehserien und Filmen, um die Dynamik realer Beziehungen zu verstehen
- Erstellung von Persönlichkeitsvektoren und Modellen zur Vorhersage von Beziehungen
- Anwendungen für Dating-Apps und die Vermittlung von Beziehungen
Die Veranstaltung richtet sich an Forschende und Gründer von Start-ups, die daran interessiert sind, mithilfe von KI und Persönlichkeitswissenschaft Anwendungen der nächsten Generation für soziale Kontakte, Freundschaften sowie die Suche nach Beziehungen zu entwickeln.
