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Kathleen Lowrey (#5) anhören

Kathleen Lowrey ist Professorin für Anthropologie an der University of Alberta, wo sie zu Gender und Schamanismus forscht. Wir kamen hier miteinander in Kontakt, als wir in der Notes-App auf Substack über das urtümliche Matriarchat diskutierten. (Kommt dazu! Es ist wie ein Wiener Café um 1900.) Entgegen der vorherrschenden akademischen Meinung sind wir beide der Ansicht, dass es gute Belege für eine größere politische Macht von Frauen in der Vorgeschichte gibt. Ich bat sie, in die Sendung zu kommen, was aufgrund eines politischen Tohuwabohus leider verschoben werden musste, das interessant genug war, um von der New York Times aufgegriffen zu werden.

Kathleen hatte versucht, eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Lasst uns über Sex sprechen, Baby: Warum biologisches Geschlecht in der Anthropologie eine notwendige analytische Kategorie bleibt“ zu organisieren. Diese war Monate zuvor genehmigt worden, bevor sie aus dem Konferenzprogramm entfernt wurde. In einer gemeinsamen Erklärung erklärten die beiden Veranstalter der Konferenz, die American Anthropological Association und die Canadian Anthropology Society, dass sie die Transgender-Gemeinschaft schützen wollten:

„Die Sitzung wurde abgelehnt, weil sie auf Annahmen beruhte, die der etablierten Wissenschaft in unserem Fach widersprechen, und in einer Weise formuliert war, die verletzlichen Mitgliedern unserer Gemeinschaft schadet.“

„Die Funktion der in dieser Sitzung vertretenen ‚geschlechtskritischen‘ Forschung besteht ebenso wie die Funktion der ‚Rassenwissenschaft‘ des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts darin, eine ‚wissenschaftliche‘ Begründung dafür zu liefern, die Menschlichkeit bereits marginalisierter Personengruppen infrage zu stellen.“

Die Heterodox Academy veranstaltete die Diskussion schließlich, und Sie können sie hier ansehen. Doch zuvor sollten Sie sich mein Interview ansehen, in dem wir über EToC, die Beteiligung von MKUltra am südamerikanischen Schamanismus und darüber sprechen, wie die Anthropologie in den vergangenen 150 Jahren mit dem Mythos des urtümlichen Matriarchats umgegangen ist.

Zusammenfassung von ChatGPT:

  1. Einführung von Dr. Kathleen Lowrey: Lowrey ist Anthropologin an der University of Alberta. Ihre Arbeit konzentrierte sich zunächst auf Schamanismus und Ethnobotanik in Südamerika. Sie äußerte Skepsis gegenüber der weitverbreiteten Annahme eines südamerikanischen schamanischen ethno-pharmazeutischen Wissens und deutete mögliche Verbindungen zu MKUltra und der CIA an.
  2. Das Konzept des urtümlichen Matriarchats: Lowrey stellt die Sichtweise der feministischen Mainstream-Anthropologie infrage, indem sie die bedeutende Rolle von Frauen in frühen menschlichen Gesellschaften diskutiert. Sie bezieht sich auf Johann Jakob Bachofens Arbeit zum Mutterrecht und erwähnt die umfangreiche weibliche Ikonografie in antiken Kulturen. Damit argumentiert sie gegen die Vorstellung, Bachofens Ideen seien rein ideologischer Natur gewesen.
  3. Kulturelle Diffusion und Archäologie: Die Diskussion hebt die Zurückhaltung der modernen Anthropologie gegenüber dem Diffusionismus hervor, die auf Bedenken hinsichtlich eines vermeintlichen Rassismus oder einer übermäßigen Vereinfachung beruht. Lowrey verweist auf neuere Befunde der alten DNA, die einige Aspekte des altmodischen Diffusionismus stützen.
  4. Genderideologie in der Anthropologie: Lowrey kritisiert bestimmte moderne Ansätze innerhalb der Anthropologie, die biologische Realitäten von Geschlecht und Fortpflanzung leugnen. Sie betont, wie wichtig das Verständnis der menschlichen Biologie ist, um soziale Dynamiken im Zusammenhang mit Sex und Gender zu begreifen.
  5. Ermutigung zu unkonventionellem Denken in der Anthropologie: Lowrey ermutigt dazu, unkonventionelle Narrative in der Anthropologie zu erforschen, und betont, wie wichtig es ist, auf interessante Weise falschzuliegen, um das wissenschaftliche Verständnis voranzubringen.
  6. Die Haltung der Anthropologie zu Gender und Sex: Die Diskussion kritisiert die Leugnung biologischer Geschlechtsunterschiede im gegenwärtigen anthropologischen Diskurs und deren Auswirkungen auf das Verständnis menschlicher sozialer Beziehungen und Machtdynamiken.
  7. Die Rolle feministischer Anthropologinnen: Lowrey erörtert die Rolle bestimmter feministischer Anthropologinnen bei der Durchsetzung der Genderideologie, mitunter auf Kosten der grundlegenden biologischen Tatsachen und sozialer Machtdynamiken.
  8. Der Einfluss von Ideologie auf die anthropologische Forschung: Lowrey hebt hervor, wie gegenwärtige ideologische Positionen in der Anthropologie die Untersuchung bedeutender Fragen der Menschheitsgeschichte erstickt haben, insbesondere in Bezug auf Gender und Sex.
  9. Abschließende Gedanken: Lowrey schließt mit der Ermutigung, anthropologische Theorien weiterhin zu erforschen und infrage zu stellen, auch wenn sie der akademischen Orthodoxie widersprechen, damit das Fach dynamisch bleibt und sich weiterentwickelt.