Ursprünglich veröffentlicht von Vectors of Mind.


Schaut euch diesen Kerl an, den ich in Tulum gefunden habe
Schaut euch diesen Kerl an, den ich in Tulum gefunden habe

Ich werde am 25. September das Treffen von Astral Codex Ten in Playa del Carmen, Mexiko veranstalten. Nun abonnieren bereits 33 % meiner Leser ACX. Die anderen zwei Drittel sollten sich eine Stunde freischaufeln, in den Park gehen und unverzüglich Meditations on Moloch lesen.

Vectors of Mind wird derzeit in 68 verschiedenen Ländern (!) gelesen, daher ist es eher unwahrscheinlich, dass ihr in der Stadt sein werdet. Leser sind jedoch herzlich eingeladen, mit mir etwas trinken zu gehen, wenn sie sich je in der Gegend aufhalten. Meine Freunde und meine Familie brauchen eine Auszeit von seltenen Fakten über Schlangen 🐍🐍🐍

Damit ich euch nicht mit einem separaten September-Beitrag für Abonnenten zuspamme, findet ihr hier einige Links, die ich teilen wollte, sowie eine Frage an die Gruppe über die alteuropäische Göttin. Ein richtiger Beitrag folgt bald.

Bild vom Treffen von Astral Codex Ten in Playa del Carmen

The Power of Myth#

Joseph Campbell ist für den Monomythos bekannt, aber er befasst sich auch mit etwas, das einem Einheitsritual nahekommt. In der Serie The Power of Myth beschreibt er eine Version davon in Papua-Neuguinea. Nach tagelangen Ritualen wird eine junge Frau ausgewählt, um jeden der diesjährigen Initianden in das Mannsein einzuweihen. Einer nach dem anderen betritt jeder junge Mann eine Blockhütte für seine erste (offizielle) sexuelle Erfahrung. Sobald der letzte Junge in eine verzückte Umarmung aufgenommen wird, werden die Stützen entfernt, die Stämme stürzen herab, und das Paar wird getötet. Campbell erklärt:

„Das kleine Paar wird herausgezogen, geröstet und noch an jenem Abend gegessen, wodurch der Mythos in seinem wesentlichen Charakter aufgeführt wird. Das kann man nicht übertreffen – und die Wahrheit; das ist das Opfer der Messe.“

Die Ähnlichkeiten, sagt er, könnten das Ergebnis einer Diffusion sein. Die gesamte Serie ist sehr zu empfehlen. Falls Kannibalismus nicht euer Ding ist, seht euch die Göttin an:

Early humans had to become more feminine before they could dominate the planet#

Die Arbeit vertritt die These, dass Menschen sich in den vergangenen 50.000 Jahren sowohl verhaltensbezogen als auch kraniofazial feminisiert haben. Das passt gut zur Eve Theory of Consciousness (EToC)! Die Gutachten sind öffentlich, und ich möchte, dass ihr den ersten Peer-Kommentar erratet. Wartet einen Moment und denkt nach. Gut, er ist unterhalb der Grafik zitiert.

Bild vom Treffen von Astral Codex Ten in Playa del Carmen

„Bei der Betrachtung dieses Modells fiel mir die Möglichkeit auf, dass vielleicht sowohl die hier verwendeten biologischen als auch die verhaltensbezogenen Definitionen von ‚Feminisierung‘ kulturell in westlichen Vorstellungen von männlich/weiblich verankert sind und daher nicht unbedingt gute Maßstäbe für gesellschaftlichen Wandel darstellen.“

The Civilization of the Goddess: The World of Old Europe#

Apropos gute Übereinstimmungen mit der EToC: Da ist Marija Gimbutas’ Theorie des Matriarchats des Jungpaläolithikums. Meinem Verständnis nach betrachten Archäologen sie tendenziell als ideologisch motiviert, und sie ist aus der Mode gekommen. Darin erwähnt sie, dass nur 3–5 % (!) der neolithischen Skulpturen (~12kya bis zur Bronzezeit) männlich sind. Kennt jemand eine aktuellere Schätzung? Es scheint mir, als wäre das etwas, das seit 1991, als sie das Buch schrieb, aktualisiert werden sollte. Wie dem auch sei: Es ist bemerkenswert, dass Frauen 10.000 Jahre vor dem Bechdel-Test die Hauptfiguren in der mobilen Kunst waren.